Zur Inkorporation und Verteilung von 15N aus Uracil‐(1,3‐15N2) in ausgewählten Organen von Mastlämmern

J. Schwarzenböck, F. X. Roth, M. Kirchgessner

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

Abstract

Da Nukleinsäuren bei Wiederkäuern 10–15% der absorbierbaren N‐Fraktionen repräsentieren, sollte mit Hilfe von Uracil‐(1,3‐15N2), das durch eine Re‐entrant‐Kanüle ins Duodenum von zwei Mastlämmern appliziert wurde, die Inkorporation und Verteilung des Stickstoffs dieses RNA‐Bausteins untersucht werden. In den säurefällbaren Blutplasmaanteilen und den Blutzellen resultierte ein streng linearer Markierungsanstieg, was darauf hindeutet, daß auch in den Organen bezüglich der Markierung am Ende des Versuches noch kein Plateauwert erreicht war. Die Höhe der Markierung in den untersuchten Organen nimmt bei beiden Tieren in der Reihenfolge Leber, Niere, Dünndarm, Milz, Hoden, Lunge, Herz und Fell ab. In der Leber waren die Proteine höher markiert als die Ribonukleinsäuren. Die Differenz zwischen den Pyrimidinen und den Purinen erlaubt bei der verwendeten Methode zur Isotopenbestimmung keine eindeutige Aussage über den Inkorporationsweg des Tracers in die Nukleinsäurebausteine. 1984 Blackwell Verlag GmbH

Original languageEnglish
Pages (from-to)257-268
Number of pages12
JournalZeitschrift für Tierphysiologie Tierernährung und Futtermittelkunde
Volume51
Issue number1-5
DOIs
StatePublished - 1984

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