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Ursachen einer unerwarteten Rotationsbehinderung in phosphinosubstituierten Phosphor‐Yliden R3PC(PR2)2. Kristallstruktur von (C6H5)3PC[P(C6H5)2]2

  • Technical University of Munich

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Die 31P‐NMR‐Spektren der Ylide (C6H5)3PC[P(C6H5)2]2(1) und (C6H5)2PCH2(C6H5)2PC‐[P(C6H5)2]2 (2) sowie der Alkali‐phosphoniumbisylide Na und K [C6H5)2PCH](C6H5) 2PC‐[P(C6H5)2]2 (3 bzw. 4) sind stark temperaturabhängig. Oberhalb ca. + 50°C sind in den Solventien Toluol oder Chloroform (1, 2) bzw. Tetrahydrofuran (3, 4) die P‐Atome der (C6H5)2P‐Gruppen an der Ylid‐Funktion chemisch äquivalent, während sie bei ca. −50°C in ihren Werten für die chemische Verschiebung und die Kopplungskonstanten drastisch verschieden sind. Das Phänomen wird durch eine Bevorzugung von unsymmetrischen Rotameren (z. B. 1b) gedeutet. Die Röntgenbeugungsanalyse von 1 bestätigt die Richtigkeit dieser Annahme auch für den kristallinen Zustand. Das Molekül besitzt ein fast planares PCP2‐Gerüst, und die freien Elektronenpaare der beiden dreiwertigen P‐Atome an der Ylid‐Funktion besitzen in dieser PCP2‐Ebene ihre Vorzugsrichtung. Die Aktivierungsenergie der Rotation um die PC‐Einfachbindung beträgt für 1–3 ca. 50 kJ·mol−1.

Original languageGerman
Pages (from-to)1393-1402
Number of pages10
JournalChemische Berichte
Volume116
Issue number4
DOIs
StatePublished - Apr 1983

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