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Synthesen mit Isoxazolinen, 6. Asymmetrische Induktion bei der Reduktion von 2‐Isoxazolinen zu γ‐Aminoalkoholen mit zwei und drei benachbarten Stereozentren2,3)

  • Justus-Liebig-Universität Gießen

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Die substituierten 3‐Aminopropanole 3 und 5 mit zwei oder drei benachbarten Chiralitätszentren werden regio‐ und stereoselektiv aus Alkenen und Nitriloxiden durch LiAlH4‐Reduktion der Isoxazolin‐Zwischenprodukte 2 bzw. 4 erhalten. 4‐Alkylgruppen bewirken bei der Reduktion zu β‐3 ca. 40‐ bis 70proz. Stereoselektivität, bei cis‐4,5‐Disubstitution wird ein überschuß von 80–90%, bei trans‐Stellung (4b) ein solcher von ca. 45% an β‐5 erhalten. Die 1,3‐asymmetrische Induktion übertrifft dabei die 1,2‐Induktion, was mit Li…O‐Komplexierung beim Hydrid‐Additionsschritt gedeutet wird. Bei der LiAlH4‐Reduktion der 4,5‐Dimethylisoxazoline 4a und 4b wird näherungsweise Additivität der Substituenteneffekte (ΔΔG‐Werte) festgestellt. – Die Zusammensetzung der Gemische sowie die relativen Konfigurationen und Konformationen der diastereomeren Aminoalkohole werden durch 1H‐ und 13C‐NMR‐Messungen bestimmt. Ergebnisse an cyclischen Derivaten, den Oxazinen 6‐8, bekräftigen, daß 3 und 5 wasserstoffüberbrückte, sesselähnliche Sechsring‐Konformationen einnehmen.

Original languageGerman
Pages (from-to)122-139
Number of pages18
JournalLiebigs Annalen der Chemie
Volume1980
Issue number1
DOIs
StatePublished - 1980
Externally publishedYes

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