Silylierte Pentaalkylverbindungen und Ylide des Antimons

Hubert Schmidbaur, Georg Haßlberger

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Durch Methylierung oder Trimethylsilylmethylierung entsprechender Alkylantimonhalogenide werden die fünf Pentaalkylstiborane (CH3)nSb[CH2Si(CH3)3]5‐n (n = 0,1,2,3,4) erhalten. Ihre thermische Zersetzung führt, wahrscheinlich über eine ylidische Zwischenstufe, zu Trialkylstibinen. Aus 1 (n = 0) entsteht mit HCl das kovalent gebaute [(CH3)3SiCH2]4SbCl (8), das bei Dehydrohalogenierung in ein instabiles Ylid 7 übergeht. Letzteres kann thermisch in ein beständigeres Isomeres 10 umgelagert werden. Aus (CH3)3Sb und (CH3)3SiCH2I entsteht das Stiboniumsalz [(CH3)3SbCH2Si(CH3)3]I (9), das bei der Umylidierung mit (C2H5)3P  CHCH3 kein definiertes Produkt ergibt.

Original languageGerman
Pages (from-to)2702-2707
Number of pages6
JournalChemische Berichte
Volume111
Issue number7
DOIs
StatePublished - 1978
Externally publishedYes

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