Abstract
Methylmetall(IV)‐dimethylsulfoximide der allgemeinen Formel (CH3)nM[NOS(CH3)2]4 wurden erstmals dargestellt durch doppelte Umsetzung von Methylmetallhalogeniden und Alkalidimethylsulfoximiden bzw. Dimethylsulfoximin und Triäthylamin (M Si, Ge, Sn; n = 3, 2, 1 oder 0). Die Eigenschaften dieser Substanzen werden beschrieben und ihre Struktur unter Zugrundelegung IR‐ und NMR‐spektroskopischer Daten diskutiert. Im Hinblick auf die isoelektronische Beziehung der Organometallsulfoximide zu den Organometallphosphinaten war beides von besonderem Interesse. Trimethylsilyl‐dimethylsulfoximid (1) addiert Aluminiumtrimethyl unter Bildung einer 1 : 1‐Komplexverbindung der Struktur 9a. Die Darstellungsmethode für Dimethylsulfoximin wurde verbessert.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 4128-4135 |
| Number of pages | 8 |
| Journal | Chemische Berichte |
| Volume | 102 |
| Issue number | 12 |
| DOIs | |
| State | Published - 1969 |
| Externally published | Yes |