Organometall(IV)‐dialkylsulfoximide

Hubert Schmidbaur, Gernot Kammel

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Methylmetall(IV)‐dimethylsulfoximide der allgemeinen Formel (CH3)nM[NOS(CH3)2]4 wurden erstmals dargestellt durch doppelte Umsetzung von Methylmetallhalogeniden und Alkalidimethylsulfoximiden bzw. Dimethylsulfoximin und Triäthylamin (M  Si, Ge, Sn; n = 3, 2, 1 oder 0). Die Eigenschaften dieser Substanzen werden beschrieben und ihre Struktur unter Zugrundelegung IR‐ und NMR‐spektroskopischer Daten diskutiert. Im Hinblick auf die isoelektronische Beziehung der Organometallsulfoximide zu den Organometallphosphinaten war beides von besonderem Interesse. Trimethylsilyl‐dimethylsulfoximid (1) addiert Aluminiumtrimethyl unter Bildung einer 1 : 1‐Komplexverbindung der Struktur 9a. Die Darstellungsmethode für Dimethylsulfoximin wurde verbessert.

Original languageGerman
Pages (from-to)4128-4135
Number of pages8
JournalChemische Berichte
Volume102
Issue number12
DOIs
StatePublished - 1969
Externally publishedYes

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