Abstract
Methylgold(I) bildet mit Phosphinen und Phosphiten nur 1 : 1‐Komplexe, während Gold(I)‐halogenide ebenso wie Gold(I)‐nitrat und ‐tetrafluoroborat zusätzlich 1 : 2‐ und 1 : 4‐Komplexe aufzubauen vermögen. Von diesen kommt den 1 : 2‐Verbindungen im festen Zustand und in wäßriger Lösung eine ionische Struktur mit linearer Ligandenanordnung am Kation zu. Die vermutlich tetraedrischen Komplex‐Kationen der 1 : 4‐Verbindungen verlieren leicht Phosphin, um in die 1 : 2‐Komplexe überzugehen. – Alle Verbindungen wurden IR‐ und NMR‐spektroskopisch untersucht. Die im System H3C – Au/P(CH3)3/P(OCH3)3 besonders günstigen Voraussetzungen erlaubten eine einfache NMR‐spektroskopische Bestimmung der Gleichgewichtskonstanten für die Ligandenaustauschreaktion nach Gl. (2).
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 2985-2997 |
| Number of pages | 13 |
| Journal | Chemische Berichte |
| Volume | 105 |
| Issue number | 9 |
| DOIs | |
| State | Published - Sep 1972 |
| Externally published | Yes |
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