Organogold‐Chemie. X. Methylgold(I) und Gold(I)‐halogenide als komplexbildende Zentren für Trimethylphosphin und Trimethylphosphit

Hubert Schmidbaur, Rainer Franke

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Methylgold(I) bildet mit Phosphinen und Phosphiten nur 1 : 1‐Komplexe, während Gold(I)‐halogenide ebenso wie Gold(I)‐nitrat und ‐tetrafluoroborat zusätzlich 1 : 2‐ und 1 : 4‐Komplexe aufzubauen vermögen. Von diesen kommt den 1 : 2‐Verbindungen im festen Zustand und in wäßriger Lösung eine ionische Struktur mit linearer Ligandenanordnung am Kation zu. Die vermutlich tetraedrischen Komplex‐Kationen der 1 : 4‐Verbindungen verlieren leicht Phosphin, um in die 1 : 2‐Komplexe überzugehen. – Alle Verbindungen wurden IR‐ und NMR‐spektroskopisch untersucht. Die im System H3C – Au/P(CH3)3/P(OCH3)3 besonders günstigen Voraussetzungen erlaubten eine einfache NMR‐spektroskopische Bestimmung der Gleichgewichtskonstanten für die Ligandenaustauschreaktion nach Gl. (2).

Original languageGerman
Pages (from-to)2985-2997
Number of pages13
JournalChemische Berichte
Volume105
Issue number9
DOIs
StatePublished - Sep 1972
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