N‐Disilanyl‐phosphinimide

Hubert Schmidbaur, Wolfgang Vornberger

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Aus (CH 3 ) 3 P = NLi und (CH 3 ) 5 Si 2 Cl bzw. (CH 3 ) 4 Si 2 Cl 2 sind die disilanyl‐substituierten Phosphinimide (CH 3 ) 3 P = N–Si 2 (CH 3 ) 5 (1), [(CH 3 ) 3 P = N–Si(CH 3 ) 2 –] 2 (2) und (CH 3 ) 3 P = N–Si 2 (CH 3 ) 4 Cl (3) darstellbar. 3 entsteht auch aus 1 oder (CH 3 ) 3 P = N–Si(CH 3 ) 3 und (CH 3 ) 4 Si 2 Cl 2 durch Umsilylierung (Gl. (3)). 3 kann durch Umsetzung mit 2 Mol (CH 3 ) 3 PCH 2 unter Umylidierung in (CH 3 ) 3 P = N–Si(CH 3 ) 2 Si(CH 3 ) 2 –CH = P(CH 3 ) 3 (4) übergeführt werden. Aus 3 und CH 3 Li wird 1 gebildet. Die Eigenschaften der neuen Verbindungen werden beschrieben und ihre IR‐ und NMR‐Spektren diskutiert. Es ergeben sich keine Anhaltspunkte für einen (p N →d Si →d Si )π‐Effekt.

Original languageGerman
Pages (from-to)3187-3191
Number of pages5
JournalChemische Berichte
Volume105
Issue number10
DOIs
StatePublished - 1972
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