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Metallcarbonyl‐Synthesen, XV. Heterodinucleare Organometall‐Komplexe mit Wasserstoff‐Brücken

  • Johann Wolfgang Goethe University
  • Heidelberg University

Research output: Contribution to journal › Article › peer-review

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Abstract

Photolyse der Hydridoniob‐ und Hydridotantal‐Komplexe 1a bzw. 1b in Gegenwart von Tricarbonyl(η5‐cyclopentadienyl)mangan (3) führt unter H2‐Eliminierung und Carbonyl‐Übertragung auf die Niob‐ und Tantal‐Komplexe zu den neuartigen, extrem luftempfindlichen Heterozweikern‐Organometallkomplexen 4a bzw. 4b, in denen unterschiedliche Metallzentren über gewinkelte Hydrid‐Brücken verknüpft sind (Röntgenstrukturanalyse). Der große Mangan‐Niob‐Abstand in 4a (333.0 (2) pm) ist auf den bindungsaufweitenden Effekt des metallverbrückenden Hydrid‐Liganden zurückzuführen. Die ausgeprägte Bildungstendenz von Verbindungen des Strukturtyps 4 erweist sich auch bei der Entstehung von 4a aus 1a und dem Diphenylcarben‐Komplex (η5‐C5H5)Mn(CO)2[C(C6H5)2] (2). Der Zweikernkomplex 4a bildet sich in einer Dunkelreaktion aus den unmittelbaren Vorläufer‐Spezies (η5‐C5H5)2Nb(CO)H und (η5‐C5H5)Mn(CO)2S (S = Solvens, z.B. THF), die ihrerseits der gemeinsamen Photolyse von 1a und 3 entstammen.

Original languageGerman
Pages (from-to)95-106
Number of pages12
JournalChemische Berichte
Volume117
Issue number1
DOIs
StatePublished - 1984
Externally publishedYes

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