Kleine anorganische Ringe, I. Ein cyclisches Alumosilazan‐Kation und seine Gallium‐ und Indiumanalogen

Hubert Schmidbaur, Werner Wolfsberger, Kurt Schwirten

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Aus Bis‐trialkylphosphoranylidenamino‐dialkyl‐silanen (1 und 3) und doppelt‐molaren Mengen Aluminium‐ oder Galliumtrialkylen werden ionisch aufgebaute Produkte (2, 4, 5, 8) gebildet, deren Kationen neuartige viergliedrige Ringsysteme enthalten. Diese kleinen Ringe vom Typ D sind Isostere der schon länger bekannten Verbindungsklassen A, B und C. Wie aus Konkurrenzexperimenten hervorgeht, werden Aluminiumatome den Galliumatomen als Ringglieder vorgezogen. Mit Indiumalkylen entstehen aus 1 nicht‐ionische 2:1‐Komplexe (9, 11), in denen jedes Stickstoffatom des zweizähligen Donators mit je einem Metallalkyl in Wechselwirkung tritt. Eigenschaften und NMR‐Spektren der neuen Verbindungen werden angegeben und diskutiert.

Original languageGerman
Pages (from-to)556-563
Number of pages8
JournalChemische Berichte
Volume102
Issue number2
DOIs
StatePublished - 1969
Externally publishedYes

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