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Die soziale Stabilität in einer Rinderherde

  • Ludwig-Maximilians-Universität München

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

In einer Rinderherde wurde in 8 aufeinanderfolgenden Jahren die soziale Rangordnung bestimmt. Die Korrelationen zwischen Rang und Alter waren stärker als die zwischen Rang und Gewicht. Das Körpergewicht ist zwar für den Rang ein sehr bedeutender Faktor; doch kommt es zwischen Rindern, die einander bereits längere Zeit kennen, selten zum Kampf. Bestehende Dominanzbeziehungen können durch Drohungen über viele Jahre hinweg aufrechterhalten bleiben. Ältere Kühe nehmen deshalb Rangplätze ein, die ihnen kraftmäßig nicht mehr zustehen. Dieser Zustand kann als eine Form tierischer Autorität angesehen werden. Die Methode der Rangordnungsbestimmung hat auf das Ausmaß von Korrelationen nur einen geringen Einfluß. 1974 Blackwell Verlag GmbH

Original languageEnglish
Pages (from-to)418-424
Number of pages7
JournalZeitschrift fur Tierpsychologie
Volume35
Issue number4
DOIs
StatePublished - 1974
Externally publishedYes

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