Abstract
Die Einflüsse einer Zulage an freier ortho‐Phosphorsäure auf den Mineralstoffwechsel bei Ferkel und Mastschwein wurden in drei Versuchen mit verschiedenen Alleinfutterrationen erprobt. Durch die Phosphorsäurezulage erhöhte sich die tägliche Phosphoraufnahme aus dem Saugferkelfutter von 2,7 über 3,6 und 3,9 auf 4,9 g, beim Ferkelaufzuchtfutter von 3,9 über 5,0 und 5,7 auf 7,4 g und beim Mastalleinfutter von 9,7 über 12,7 und 17,6 auf 22,2 g. Der zusätzlich aufgenommene Phosphor aus der Säure wurde zu einem unveränderten Anteil absorbiert, dann aber fast vollständig wieder mit dem Harn abgegeben, womit die homöostatische Regulationsfunktion der Niere bei Phosphorüberschuß offenbar wurde. Die Absorption von Calcium, Magnesium und Zink wurde durch eine hohe Zulage an Phosphorsäure geringfügig beeinträchtigt, was sich aber nicht auf die Retention auswirkte. Bei den einwertigen Ionen wurde Natrium nicht und Kalium massiv beeinflußt. Bei kaum veränderter Retention verringerte sich nämlich die Absorbierbarkeit des Kaliums signifikant mit steigender Zulage an Phosphorsäure um bis zu 30% beim Mastschwein und bis 10–20% bei den Ferkeln. Ein möglicher K+/H+‐Ionenaustauschmechanismus zwischen Verdauungstrakt und Stoffwechsel sowie Stoffwechsel und Urinausscheidung wurde diskutiert. 1988 Blackwell Verlag GmbH
| Original language | English |
|---|---|
| Pages (from-to) | 247-254 |
| Number of pages | 8 |
| Journal | Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition |
| Volume | 59 |
| Issue number | 1-5 |
| DOIs | |
| State | Published - 1988 |
Fingerprint
Dive into the research topics of 'Auswirkungen von freier Phosphorsäure als Zulage zu Alleinfuttermitteln für Ferkel und Mastschweine auf die Bilanzen an einigen Mineralstoffen (P, Ca, K, Na, Mg, Zn)'. Together they form a unique fingerprint.Cite this
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