Abstract
Durch basenkatalysierte Hydrophosphorylierung mit Ph2PH wurde CH2C(PPh2)2 (1) in 1,1,2‐Tris(diphenylphosphino)ethan (2) übergeführt. Aus diesem Produkt entsteht mit Schwefel ein Trisulfid 3 und mit MeI ein Monoquartärsalz 4, in dem die Oniumfunktion an einem der geminal substituierten P‐Atome auftritt. 4 kann mit KH in THF in das instabile korrespondierende Ylid 5 umgewandelt werden. Überschüssiges MeI reagiert mit 2 oder 4 unter P‐C‐Spaltung zu mehreren Produkten, unter denen nur [MePh2PCH2CH2PPh2Me]I2 (6) identifiziert wurde. – Die ebenfalls basenkatalysierte Addition von Ph2PH an Ph2‐PCCPPh2 ergibt Tris(diphenylphosphino)ethen (7), dessen Molekülstruktur röntgenographisch bestimmt wurde. Die Konformation entspricht der in den Vergleichsverbindungen 1 und cis‐Ph2PCHCHPPh2. Nach den geringen Deformationen beurteilt, wird die CC‐Einheit in 7 offenbar weder durch sterische noch durch elektronische Effekte nennenswert belastet. Nebenprodukt der Hydrophosphorylierung von Ph2PCCPPh2 mit Ph2PH ist das gelbe 1,2,3,4‐Tetrakis(diphenylphosphino)‐1,3‐butadien (8).
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 1241-1245 |
| Number of pages | 5 |
| Journal | Chemische Berichte |
| Volume | 121 |
| Issue number | 7 |
| DOIs | |
| State | Published - 1988 |
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