TY - JOUR
T1 - 2‐Pyridylphosphane, II. Liganden für extrem kurze Metall‐Metall‐Kontakte in Goldkomplexen
AU - Inoguchi, Yoshio
AU - Milewski‐Mahrla, Beatrix
AU - Schmidbaur, Hubert
PY - 1982/9
Y1 - 1982/9
N2 - 2‐C5H4NP(CH3)2 und (2‐C5H4N)2PCH3 sowie die korrespondierenden Phosphoniumsalze, Phosphonium‐methylide und Phosphan‐Borane werden dargestellt. Diese 2‐Pyridylphosphane (1a, 2a) und ihre Phenyl‐Homologen (4a, 5a) bilden ebenso wie (2‐C5H4N)3P (3a) bei der Umsetzung mit (CO)AuCl stabile 1:1‐Komplexe des Gold(I)‐chlorids, in denen das Goldatom ausschließlich an das Phosphoratom koordiniert ist (1e–5e). Bei dieser Reaktion wird CO entbunden, und das Metall behält die Koordinationszahl 2 bei. Beim Ersatz der Chlorid‐Ionen in 1e und 4e durch BF4‐ oder PF6‐Anionen tritt wegen der geringen Donorstärke der neuen Liganden eine Kopf‐Schwanz‐Dimerisierung des Kations ein, die zu einer salzartigen Struktur mit metallacyclischen Dikationen führt (1f, 4f, g). Die Röntgenbeugungsanalyse zeigt für 1f ein fast planares, zentrosymmetrisches achtgliedriges Ringsystem, dem coplanar die Pyridinringe angegliedert sind. Die beiden Goldatome sind als Bestandteil zweier fast linearer PAuN‐Achsen einander auf 277.6(1) pm angenähert. Dieser Abstand liegt an der untersten Grenze für bisher gefundene Distanzen zwischen formal nicht aneinander gebundenen Goldatomen.
AB - 2‐C5H4NP(CH3)2 und (2‐C5H4N)2PCH3 sowie die korrespondierenden Phosphoniumsalze, Phosphonium‐methylide und Phosphan‐Borane werden dargestellt. Diese 2‐Pyridylphosphane (1a, 2a) und ihre Phenyl‐Homologen (4a, 5a) bilden ebenso wie (2‐C5H4N)3P (3a) bei der Umsetzung mit (CO)AuCl stabile 1:1‐Komplexe des Gold(I)‐chlorids, in denen das Goldatom ausschließlich an das Phosphoratom koordiniert ist (1e–5e). Bei dieser Reaktion wird CO entbunden, und das Metall behält die Koordinationszahl 2 bei. Beim Ersatz der Chlorid‐Ionen in 1e und 4e durch BF4‐ oder PF6‐Anionen tritt wegen der geringen Donorstärke der neuen Liganden eine Kopf‐Schwanz‐Dimerisierung des Kations ein, die zu einer salzartigen Struktur mit metallacyclischen Dikationen führt (1f, 4f, g). Die Röntgenbeugungsanalyse zeigt für 1f ein fast planares, zentrosymmetrisches achtgliedriges Ringsystem, dem coplanar die Pyridinringe angegliedert sind. Die beiden Goldatome sind als Bestandteil zweier fast linearer PAuN‐Achsen einander auf 277.6(1) pm angenähert. Dieser Abstand liegt an der untersten Grenze für bisher gefundene Distanzen zwischen formal nicht aneinander gebundenen Goldatomen.
UR - https://www.scopus.com/pages/publications/0001326717
U2 - 10.1002/cber.19821150914
DO - 10.1002/cber.19821150914
M3 - Artikel
AN - SCOPUS:0001326717
SN - 0009-2940
VL - 115
SP - 3085
EP - 3095
JO - Chemische Berichte
JF - Chemische Berichte
IS - 9
ER -