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2‐Pyridylphosphane, II. Liganden für extrem kurze Metall‐Metall‐Kontakte in Goldkomplexen

  • Technical University of Munich

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

2‐C5H4NP(CH3)2 und (2‐C5H4N)2PCH3 sowie die korrespondierenden Phosphoniumsalze, Phosphonium‐methylide und Phosphan‐Borane werden dargestellt. Diese 2‐Pyridylphosphane (1a, 2a) und ihre Phenyl‐Homologen (4a, 5a) bilden ebenso wie (2‐C5H4N)3P (3a) bei der Umsetzung mit (CO)AuCl stabile 1:1‐Komplexe des Gold(I)‐chlorids, in denen das Goldatom ausschließlich an das Phosphoratom koordiniert ist (1e–5e). Bei dieser Reaktion wird CO entbunden, und das Metall behält die Koordinationszahl 2 bei. Beim Ersatz der Chlorid‐Ionen in 1e und 4e durch BF4‐ oder PF6‐Anionen tritt wegen der geringen Donorstärke der neuen Liganden eine Kopf‐Schwanz‐Dimerisierung des Kations ein, die zu einer salzartigen Struktur mit metallacyclischen Dikationen führt (1f, 4f, g). Die Röntgenbeugungsanalyse zeigt für 1f ein fast planares, zentrosymmetrisches achtgliedriges Ringsystem, dem coplanar die Pyridinringe angegliedert sind. Die beiden Goldatome sind als Bestandteil zweier fast linearer PAuN‐Achsen einander auf 277.6(1) pm angenähert. Dieser Abstand liegt an der untersten Grenze für bisher gefundene Distanzen zwischen formal nicht aneinander gebundenen Goldatomen.

Original languageGerman
Pages (from-to)3085-3095
Number of pages11
JournalChemische Berichte
Volume115
Issue number9
DOIs
StatePublished - Sep 1982

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