Über ein spirocyclisches Pentaalkylphosphoran und Alkoxytetraalkylphosphoran, sowie über ein monocyclisches kovalentes Fluorotetraalkylphosphoran

H. Schmidbaur, P. Holl

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Die Methylierung des Spiro‐phosphoniumsalzes (CH2)4P(CH2)4⊕Cl⊖ mit CH3Li bei −62°C liefert das bicyclische Pentaalkylphosphoran als farblose, destillierbare Flüssigkeit von charakteristischem Geruch. Das entsprechende bicyclische Methoxytetraalkylphosphoran entsteht durch Umsetzung des gleichen Phosphoniumsalzes mit NaNH2 und CH3OH, vermutlich über die Zwischenstufe des bicyclischen Ylides. Aus 1‐Methyl‐1‐methylenphospholan und NH4F kann das ebenfalls flüssige und destillierbare, kovalent gebaute Fluorotetraalkylphosphoran (CH2)4P(CH3)2F erhalten werden. Von allen drei Verbindungen liegt eine komplette 1H‐, 13C‐, 19F‐ und 31P‐NMR‐Analyse vor. Aus diesen Daten geht hervor, daß keiner der Substanzen, wegen des ausgeprägten fluktuierenden Verhaltens, eine fixierte Standardmolekülgeometrie (TBP, QP) zugeordnet werden kann.

Original languageGerman
Pages (from-to)249-256
Number of pages8
JournalZeitschrift fur Anorganische und Allgemeine Chemie
Volume458
Issue number1
DOIs
StatePublished - Nov 1979
Externally publishedYes

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