Project Details
Description
DigiChalPro war eines von drei Teilprojekten an der TU München im Verbundprojekt ViFoNet. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Programms „Kompetenzverbund lernen:digital“ wurde der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis für die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung unterstützt. Das Verbundprojekt ViFoNet zielte darauf ab, videobasierte Fortbildungsmodule zum digital gestützten Unterrichten zu entwickeln, zu evaluieren und bundesweit zur Verfügung zu stellen. Die gemeinsame Klammer bildete die Einbindung videobasierter Aufgabenformate mithilfe anschaulicher Erklär- und Unterrichtsvideos.
Das überfachliche Teilprojekt DigiChalPro an der Professur für formelles und informelles Lernen beschäftigte sich mit der Sichtung bestehenden und der Erstellung neuen Videomaterials, der Durchführung, Evaluation und Verbreitung von Fortbildungskonzepten und -modulen in den Fächern Wirtschaft und Chemie sowie mit dem Ausbau des Portals Toolbox Lehrerbildung zu einer Fortbildungsplattform für Lehrkräfte und Fortbildende. Die beiden entstandenen videobasierten Lehrkräftefortbildungen können über das Portal Toolbox Lehrerbildung (https://toolbox.edu.tum.de/pages/info/trainings.html) der TUM kostenfrei und ohne Registrierung abgerufen werden. Die Fortbildungsinhalte bauen auf bereits erprobten digitalen Ressourcen der Toolbox Lehrerbildung auf und beinhalten weitere Fortbildungstools wie geskriptete Unterrichts-, Instruktions- und Erklärvideos (teilweise mit digitalen, fachlichen, dynamischen und manipulierbaren Tools), die unter anderem konkrete Anwendungsmöglichkeiten darstellen. Die beiden Lehrkräftefortbildungen wurden über die Vernetzung mit dem Meta-Videoportal unterrichtsvideos.net gemeinsam mit den Fortbildungsressourcen der anderen Verbundstandorte auffindbar und nutzbar gemacht.
Für die projektübergreifende Evaluation der Fortbildungen wurde auf Grundlage des Angebots-Nutzungs-Modells für Lehrkräftefortbildungen (Lipowsky & Rzejak, 2019) ein entsprechendes Evaluationsinstrument im gesamten Verbund entwickelt und für den Schwerpunkt digitalisierungsbezogener Kompetenzen angepasst. Die Evaluation hat zentrale Erfolgsfaktoren digitaler Fortbildungen sichtbar gemacht. Der Design-Based-Research-Ansatz ermöglichte eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Module und deren Anpassung an die Bedingungen schulischer Praxis. Besonders kurze, klar strukturierte Formate, ein expliziter Lehrplanbezug sowie sofort einsetzbare Unterrichtsmaterialien erwiesen sich als entscheidend für die Wirksamkeit der Fortbildungen. Diese Erkenntnisse flossen systematisch in die Optimierung der Module ein und führten zu Angeboten, die Lehrkräfte als alltagsnah, anschlussfähig und gewinnbringend bewerten.
Das Teilprojekt DigiChalPro leistete damit einen zentralen Beitrag zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluation videobasierter Lehrkräftefortbildungen. Durch die Produktion neuer Unterrichtsvideos, die Erweiterung der Toolbox Lehrerbildung zu einer digitalen Fortbildungsplattform und die konzeptionelle Weiterentwicklung eines fachübergreifenden Evaluationsinstruments konnten wesentliche Voraussetzungen für qualitativ hochwertige digitale Fortbildungsangebote und deren Überprüfung geschaffen werden.
Das überfachliche Teilprojekt DigiChalPro an der Professur für formelles und informelles Lernen beschäftigte sich mit der Sichtung bestehenden und der Erstellung neuen Videomaterials, der Durchführung, Evaluation und Verbreitung von Fortbildungskonzepten und -modulen in den Fächern Wirtschaft und Chemie sowie mit dem Ausbau des Portals Toolbox Lehrerbildung zu einer Fortbildungsplattform für Lehrkräfte und Fortbildende. Die beiden entstandenen videobasierten Lehrkräftefortbildungen können über das Portal Toolbox Lehrerbildung (https://toolbox.edu.tum.de/pages/info/trainings.html) der TUM kostenfrei und ohne Registrierung abgerufen werden. Die Fortbildungsinhalte bauen auf bereits erprobten digitalen Ressourcen der Toolbox Lehrerbildung auf und beinhalten weitere Fortbildungstools wie geskriptete Unterrichts-, Instruktions- und Erklärvideos (teilweise mit digitalen, fachlichen, dynamischen und manipulierbaren Tools), die unter anderem konkrete Anwendungsmöglichkeiten darstellen. Die beiden Lehrkräftefortbildungen wurden über die Vernetzung mit dem Meta-Videoportal unterrichtsvideos.net gemeinsam mit den Fortbildungsressourcen der anderen Verbundstandorte auffindbar und nutzbar gemacht.
Für die projektübergreifende Evaluation der Fortbildungen wurde auf Grundlage des Angebots-Nutzungs-Modells für Lehrkräftefortbildungen (Lipowsky & Rzejak, 2019) ein entsprechendes Evaluationsinstrument im gesamten Verbund entwickelt und für den Schwerpunkt digitalisierungsbezogener Kompetenzen angepasst. Die Evaluation hat zentrale Erfolgsfaktoren digitaler Fortbildungen sichtbar gemacht. Der Design-Based-Research-Ansatz ermöglichte eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Module und deren Anpassung an die Bedingungen schulischer Praxis. Besonders kurze, klar strukturierte Formate, ein expliziter Lehrplanbezug sowie sofort einsetzbare Unterrichtsmaterialien erwiesen sich als entscheidend für die Wirksamkeit der Fortbildungen. Diese Erkenntnisse flossen systematisch in die Optimierung der Module ein und führten zu Angeboten, die Lehrkräfte als alltagsnah, anschlussfähig und gewinnbringend bewerten.
Das Teilprojekt DigiChalPro leistete damit einen zentralen Beitrag zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluation videobasierter Lehrkräftefortbildungen. Durch die Produktion neuer Unterrichtsvideos, die Erweiterung der Toolbox Lehrerbildung zu einer digitalen Fortbildungsplattform und die konzeptionelle Weiterentwicklung eines fachübergreifenden Evaluationsinstruments konnten wesentliche Voraussetzungen für qualitativ hochwertige digitale Fortbildungsangebote und deren Überprüfung geschaffen werden.
| Short title | ViFoNet |
|---|---|
| Acronym | DigiChalPro |
| Status | Finished |
| Effective start/end date | 1/06/23 → 31/12/25 |
Collaborative partners
- Associate Professorship of Formal and informal learning
- Universität Augsburg (Joint applicant)
- Freie Universität Berlin (Joint applicant)
- Goethe Universität Frankfurt (Joint applicant)
- Ludwig-Maximilians-Universität München (Joint applicant)
- Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Joint applicant) (lead)