Project Details
Description
Durch die Nutzung von FCKWs beispielsweise als Kühlmittel in Geräten und Klimaanalagen, als Treibmittel und als Pestizide, sind bis zum Abschluss des Montreal Protokolls 1987 unkontrolliert klimaschädliche Stoffe freigesetzt worden, die die Ozonschicht und damit das Weltklima negativ beeinflussen. Obwohl die Produktion und die Freisetzung dieser schädlichen halogenierten Gase seit Abschluss des Abkommens stark reduziert und bis spätestens 2047 global nicht mehr genutzt werden sollen, ist der Ausstoß einiger FCKWs und Hydrofluorkohlenwasserstoffe (HFCs) in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Da bislang kein Prozess besteht, um atmosphärische FCKWs und Bromverbindungen zu degradieren, ist die Idee, ungewollt während der Produktion freigesetzte halogenierte KWs an der Produktionsstädte zu weniger schädlichen Verbindungen abzubauen. In dem angestrebten innovativen Produkt handelt es sich um eine bio-hybride Beschichtungsformulierung zum Abbau von gasförmigen Kontaminationen. Durch das Produkt sollen gasförmige, durch normale Verfahren nicht fangbare Schadstoffe wie bspw. FCKWs und HFCs, zu gesundheits- und umweltunschädlichen Produkten durch enzymatische Katalyse abgebaut werden. Durch die Flexibilität, die eine flüssige und einfach aufzutragende Formulierung mit sich bringt, ist eine Anwendung sowohl auf verschiedenen Oberflächen oder auch in Filtersystemen vorstellbar.
| Short title | DeTox |
|---|---|
| Status | Finished |
| Effective start/end date | 1/10/24 → 30/09/25 |