Oxiran‐ und Oxetanspaltung mit Phosphor‐Yliden: Ein Weg zu mono‐ und spirobicyclischen Phosphoranen

Hubert Schmidbaur, Peter Holl

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikelBegutachtung

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Abstract

1‐Methyl‐1‐methylen‐1λ5‐phospholan (1) und ‐phosphorinan (3) reagieren schon unter milden Bedingungen mit Oxiran in guten Ausbeuten zu den spirobicyclischen Phosphoranen 2 bzw. 4. Oxetan verwandelt die gleichen Ylide in die entsprechenden Heterocyclen 6 und 7, jedoch erst bei höherer Temperatur und unter Eigendruck im Bombenrohr. Trimethylmethylenphosphoran wird in ähnlicher Weise in den Oxetanring eingeschoben, wobei das monocyclische 2,2,2‐Tri‐methyl‐1,2Δ5‐oxaphosphorinan(5)entsteht. — Ein detailliertes Studium der temperaturabhängigen NMR‐Spektren führte zu einer trigonal‐bipyramidalen Grundzustandsgeometrie der neuen Phosphorane 2 und 4–7. Deren fluktuierendes Verhalten, für das irreguläre Prozesse ausgeschlossen werden konnten, ist am leichtesten unter Zuhilfenahme des Turnstile‐Modells zu beschreiben.

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)501-509
Seitenumfang9
FachzeitschriftChemische Berichte
Jahrgang112
Ausgabenummer2
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1979
Extern publiziertJa

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