Konzentrationen von Fe, Cu, Zn, Mn, Co und Mg in verschiedenen Organen und Geweben nach unterschiedlicher Ni‐Versorgung

M. Kirchgessner, R. Maier, Anna M. Reichlmayr‐Lais, A. Schnegg

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikelBegutachtung

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Abstract

In einem 20tägigen Versuch erhielten 117 wachsende männliche Sprague Dawley Ratten, die in 13 Gruppen zu je 9 Tieren eingeteilt waren, ad libitum eine halbsynthetische Diät mit steigendem Ni‐Gehalt (0,06 / 0,11 / 0,22 / 1,0 / 10 / 15 / 20 / 25 / 50 / 100 / 200 / 400 / 600 mg Ni++/kg Diät). Anhand von Gehalten in Organen, Geweben und Restkörper (= Schlachtkörper minus entnommene Organe und Gewebe) wurde der Einfluß dieser unterschiedlichen Ni‐Zufuhr auf den Stoffwechsel von Fe, Cu, Zn, Mn, Co und Mg überprüft. Dabei zeigten sich in Abhängigkeit von Element und Organ bzw. Gewebe unterschiedliche Reaktionen. Besonders stark beeinflußte die unterschiedliche Ni‐Zufuhr die Fe‐ und Mn‐Gehalte. Die Fe‐Konzentration in Leber, Serum, Knochen, Milz, Muskelprobe und Restkörper wies deutlich zwei Stufen auf: Bis zu einem Diät‐Ni‐Gehalt von 10 bzw. 15 ppm Ni lagen die Fe‐Werte niedriger im Vergleich zu einer höheren Ni‐Zufuhr. Umgekehrt lag die Mn‐Konzentration in Knochen, Muskel, Serum, Blutkoagulum, Milz und Restkörper bis zu einem Diät‐Ni‐Gehalt von 10 ppm höher als bei einer Ni‐Zufuhr von 10 bis 600 ppm Ni in der Diät. 1984 Blackwell Verlag GmbH

OriginalspracheEnglisch
Seiten (von - bis)217-227
Seitenumfang11
FachzeitschriftZeitschrift für Tierphysiologie Tierernährung und Futtermittelkunde
Jahrgang52
Ausgabenummer1-5
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1984

Fingerprint

Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Konzentrationen von Fe, Cu, Zn, Mn, Co und Mg in verschiedenen Organen und Geweben nach unterschiedlicher Ni‐Versorgung“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

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